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10.06.2019, 15:28 Uhr
Bischof Camillus aus Nigeria zu Gast in Molbergen

Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Mit dem nigerianischen Bischof Camillus Umoh hatte die Pfarrei Molbergen in diesem Jahr über die Pfingsttage einen ganz besonderen Gast. Während einer dienstlichen Europareise nutzte er die Möglichkeit, Pastor Christopher Umoh zu besuchen, der ein Sabbatjahr in der Gemeinde verbracht hat und am 29. Juni verabschiedet wird. Am Freitagabend fand nach dem Aufstellen des Pfingstbaumes eine eindrucksvolle „Open-Air-Messe“ im Garten des Sankt-Franziskus-Stiftes statt, wo der Bischof u. a. von Pastor Uwe Börner herzlich begrüßt wurde.  

Der Heimatbischof von Christopher Umoh berichtete dann in seinen Predigten in Peheim und Molbergen eindrucksvoll von der sehr schwierigen humanitären und wirtschaftlichen Situation in seiner Heimat Nigeria. In dem afrikanischen Land sind Christen oft von Verfolgungen und Diskriminierung bedroht, außerdem gebe es große soziale Unterschiede, Armut und Ungerechtigkeiten. Die Kirche habe deshalb für die Menschen dort eine ganz besondere Bedeutung. Sie sei oft die einzige Hoffnung für Menschen in Not, überhaupt Hilfe zu bekommen. Bischof Camillus dankte auch deshalb für die großzügige Hilfen, die seine Diözese aus Molbergen schon erhalten habe.

Nach der Festmesse am Sonnabend in St. Anna Peheim trafen sich die Gemeindemitglieder und Gäste im Pfarrheim, nach dem feierlichen Hochamt am Pfingstsonntag in St. Johannes Baptist Molbergen gab es einen Empfang in Pfarrers Garten und bei bestem Pfingstwetter viele weitere beeindruckende Gespräche. Bischof Camillus strahlt trotz der Probleme in Nigeria große Zuversicht und Hoffnung aus, er verkörpert Mut und Aufbruch.