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24.05.2019, 19:29 Uhr
Einblick in die Landwirtschaft

Beim Feldbegang mit dem Ortslandvolkverband Molbergen/Peheim wurden unter fachkundiger Führung die meisten der örtlich relevanten Früchte des Feldes begutachtetet. Gut 60 Landwirte und interessierte Gäste ließen sich die Entwicklungsstadien unter anderem von Mais, Triticale oder Weizen erläutern. Mit von der Partie war auch CDU-Bürgermeisterkandidatin Imke Märkl, die viel Neues aufnahm.

„Diesen Termin sollte man sicher nicht verpassen“, zeigte sich Märkl beeindruckt von einerseits klaren Ansagen und andererseits offen besprochenen Alternativen. Viele haben sich mit ihren Erfahrungen und Meinungen eingebracht. Und selbst beim anschließenden gemütlichen Abschluss am Dwergter Meer folgten noch intensive Fachgespräche zur Konkurrenz um die begrenzten Flächen bei rapide steigenden Pachtpreisen und den auch dadurch ausgelösten Strukturwandel in der Landwirtschaft während der letzten zehn Jahre.

In Molbergen wird aufgrund der leichten Böden vielfach Roggen und Mais angebaut, aber auch Weizen und Gerste. Vereinzelt gibt es auch Landwirte, die Kartoffeln anbauen. Hauptstandbein der Landwirtschaft ist jedoch die Veredelungswirtschaft, hauptsächlich Schweinemast, dazu Bullen- und Geflügelmast.

Der Landkreis Cloppenburg ist zudem mit einer extrem hohen Dichte an Biogasanlagen gesegnet. Dadurch gibt es auch in der Gemeinde Molbergen unwahrscheinlich viel Mais in den Fruchtfolgen. Die durchschnittlich bewirtschaftete Fläche liegt derzeit bei ca. 50 ha. Eine entsprechend große Rolle spielen Lohnunternehmen. „Alles auch für eine Bürgermeisterin im ländlichen Raum gut zu wissen!“