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21.05.2019, 18:30 Uhr | I. Märkl
Politischer Klönschnack
Kotelett und Kartoffelsalat –
unter diesem Motto hatte Christoph Eilers, 2017 im Wahlkreis 67 Cloppenburg direkt gewählter Landtagsabgeordneter, zu einer Wahlkreiskonferenz in Form eines „politischen Klönschnacks“ eingeladen
Ermke - 180 Gäste aus Molbergen, den umliegenden Gemeinden und Städten Cloppenburg und Löningen wurden im Saale Schnieder in Ermke eingangs von schmissigen Klängen des Musikvereins Molbergen (MVM) begrüßt, der mit weiteren Einlagen positive Wahlkampfatmosphäre schuf und gleichzeitig für sein großes Festival „UnerHÖRTes Blasvergnügen“ vom 5. bis 7. Juli in Molbergen warb.
Die Grüße des ausrichtenden CDU-Gemeindeverbands überbrachte Vorsitzender Dr. Sebastian Vaske. Er nutzte die Gelegenheit, die Molberger Bürgermeisterkandidatin Imke Märkl vorzustellen und ihr für den bisherigen engagierten Wahlkampf zu danken. Schon vor dem Endspurt stehe fest, dass Imke Märkl gemeinsam mit der Molberger CDU alles gegeben habe, um mit einem Wahlerfolg am 26. Mai die Weichen für Molbergen richtig zu stellen. Die Kandidatin selbst gab dieses Lob zurück: „Die über 50 größeren Veranstaltungen in den vergangenen zehn Wochen hätte ich ohne Eure Hilfe nicht leisten können. Die Resonanz war fast schon überwältigend. Danke für Eure Unterstützung! Die Stimmung ist gut und wir kämpfen gemeinsam bis Sonntag um jede Stimme.“
Bevor Christoph Eilers seine ersten 554 Tage als Landtagsabgeordneter in Hannover power-point-gestützt Revue passieren ließ und die Schwerpunkte vor allem der Ausschussarbeit anschaulich zum Thema machte, lud er Imke Märkl ein, sich selbst und ihre politischen Überzeugungen kurz vorzustellen. Gegenüber den Gästen aus den umliegenden Gemeinden betonte Märkl u. a. ihre Absicht, auch über Orts- und Gemeindegrenzen hinweg vertrauensvoll zusammenzuarbeiten: „Das politische Einzelkämpfertum verliert an Bedeutung. Wir müssen für unsere Werte einstehen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort verlässliche Politik machen. Um erfolgreich sein zu können, muss man gut vernetzt sein, auch in einer großen Partei.“
Nach dem Kotelett- und Kartoffelsalatessen, das von regem Austausch an den voll besetzten Tischen geprägt war, und einem Dank an die Küche des Hauses Schnieder überzeugte als Hauptredner des Abends der niedersächsische CDU-Generalsekretär Kai Seefried. Als Landtagskollege von Christoph Eilers knüpfte Seefried an den eingespielten Imagefilm des Landkreises Cloppenburg an, machte die Europawahl aber zum bestimmenden Thema. Die niedersächsische Landespolitik spielte dann in der Fragerunde eine wichtige Rolle.
Seefried betonte in seinem kämpferischen Plädoyer für Europa, dass EWG, EG und EU nicht zuletzt dank der jahrzehntelangen soliden CDU/CSU-Politik in Straßburg und Brüssel für Frieden, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, aber auch wirtschaftliche Stabilität und sozialen Fortschritt stehe. Und das, was z. B. Adenauer, Kohl und Merkel maßgeblich auf den Weg gebracht hätten, sei weder selbstverständlich noch unumkehrbar. An diesen Werten dürfe aber von rechten und linken Extremen nicht gerührt werden. Es komme deshalb darauf an, die Spitzenkandidaten der CDU/CSU für Europa Manfred Weber und David MacAllister mit einem starken Mandat auszustatten und sein Kreuz auf dem langen Wahlzettel ganz oben zu setzen. Für Molbergen gehe es gleichzeitig darum, mit Imke Märkl die beste Kandidatin für die Nachfolge Ludger Möllers im Bürgermeisteramt zu wählen.
Wie sehr die verschiedenen politischen Ebenen zusammenhängen und auch zusammenwirken, hatte Christoph Eilers zum Abschluss seines Vortrags mit einem bekannten Zitat von Franz-Josef Strauß unterlegt: „Bayern ist meine Heimat, Deutschland ist mein Vaterland und Europa ist meine Zukunft!“ Im Sinne dieses Zitats widerspreche der Europagedanke nicht der Liebe zur Heimat, ganz im Gegenteil!

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