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01.11.2014, 12:00 Uhr | Sebastian Vaske
Hauptversammlung der CDU Molbergen
Gert Stuke Gastredner - Vorstandswahlen
40 Mitglieder des CDU Gemeindeverbandes sowie weitere interessierte Gäste konnten vom CDU Vorsitzenden Sebastian Vaske am gestrigen Abend im Saal Schnieder in Ermke begrüßt werden.
Der erste Teil der Versammlung war stark von Regularien geprägt. Neuwahlen des Vorstandes standen an. In seinem Bericht lies Sebastian Vaske die vergangenen 2 Jahre Revue passieren. Dabei erinnerte er an die zahlreichen Wahlen, welche die Vorstandsarbeit maßgeblich geprägt haben. Mit den Ergebnissen des CDU Gemeindeverbandes zeigte sich Vaske sehr zufrieden.
Ermke - Verbesserungsbedarf sieht er bei der Wahlbeteiligung. „Insbesondere im Ort Molbergen müssen wir es schaffen, die Menschen an die Wahlurne zu bekommen. Hier hatten wir bei der Europawahl teilweise eine Beteiligung von unter 35 % - damit wollen wir uns nicht zufrieden geben“, so Vaske. 

Auch an zahlreiche inhaltlichen Veranstaltungen erinnerte Vaske: Unsere Diskussionsrunden, die Betriebsbesichtigungen oder auch die Gemeindebereisung mit Bürgermeister Möller und Johann Wimberg waren stets gut besucht. Diese Form der politischen Meinungsbildung ist das Grundfundament einer lebendigen Parteiarbeit“. 

„Die Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen unserer Gemeinde bleibt aber das wichtigste Anliegen unserer Arbeit. Die Dorferneuerung Molbergen ist hier nur ein wichtiges Thema. Die Weiterentwicklung in den Tourismusstandort Dwergte, die Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen im Gemeindegebiet, oder aber die Anbindungen an das überregionale Verkehrsnetz sind weitere Beispiele wie auch der kontinuierliche Ausbau der Infrastruktur für Bildung und Betreuung, so Vaske.

„Die Kommunalwahl im Herbst 2016 ist heute noch relativ weit weg – aber sie wird die nächste große Herausforderung des neuen CDU Vorstandes werden. Wir müssen diese Herausforderung konsequent und authentisch annehmen. Hierfür bedarf es einer kontinuierlichen Präsenz der CDU vor Ort. Dies darf nicht nur in Gremien und Sitzungsräumen geschehen – die CDU muss da sein, wo unser gesellschaftliches Leben stattfindet“.

„Mehrheiten, und seinen sie noch so komfortabel, sind kein Selbstläufer. Gerade die stabilen politischen Verhältnisse haben unsere Region und auch unsere Gemeinde, durch schnelle Entscheidungen und gute Vernetzung, stark gemacht. Um diese Verhältnisse müssen wir weiter werben und diesen Verhältnissen müssen wir gerecht werden, jeden Tag aufs Neue“, so Vaske.

Kontinuität bildet den Rahmen der Vorstandswahl:

Bei den anstehenden Wahlen wurde der Vorstand in weiten Teilen bestätigt. Sebastian Vaske geht mit einem stolzen Ergebnis in seine zweite Periode als CDU Gemeindeverbandsvorsitzender. Eine Änderung bildet der Wechsel bei den stellvertretenden Vorsitzenden. Conrad Ortmann aus Peheim stand für eine Wiederwahl aus zeitlichen Gründen nicht zur Verfügung. Für ihn übernimmt der Peheimer Frank Westendorf. Hubert Werrelmann und Jens Meyer wurden in ihren Ämtern ebenso bestätigt wie Schriftführer Thorsten Lübbers. Mit Matthias Lüsse und Michael Brümmer wurden zwei vakante Beisitzerposten neu besetzt.

Gert Stuke als Gastredner:

Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie und Handelskammer, war Gastredner auf der Hauptversammlung. Er referierte über die Gegebenheiten und Entwicklungspotentiale der Gemeinde Molbergen und der Region Oldenburger Münsterland. Ein Thema, welches nicht nur unter dem Aspekt der anstehenden Dorferneuerung in Molbergen von hoher Aktualität ist.

Dabei sprach er der Gemeinde Lob für ihre Entwicklung aus. Die positive Entwicklung als Tourismusstandort ist ein Beispiel dafür. Dieses Feld biete der Gemeinde ideale Perspektiven der Weiterentwicklung. Diese müssten jetzt angeschoben werden.

Ebenso sei der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur wichtig. Hier habe Molbergen in den vergangenen Jahren viel erreicht – Hauptverkehrsstraßen sind wichtig für die regionale Erschließung.

Ausführlich wurde auch über die Situation des Molberger Einzelhandels gesprochen.

Die Erkenntnisse werden in unsere weitere politische Planung einfließen, so Sebastian Vaske im Schlusswort.